In Zeiten ungünstiger und schwieriger wirtschaftlicher Lage ist jeder Bürger darum bemüht, möglich in Arbeit zu bleiben und wenn möglich noch Beträge für Anschaffungen oder Notsituation beiseite legen zu können. Wenn Geld zur Verfügung steht, dass man ansparen und anlegen möchte, gibt es unterschiedliche Anlagetypen. Die ganz Vorsichtigen legen sich das Geld zu Hause irgendwo hin; entweder unter die Matratze, in den guten alten Sparstrumpf oder verstecken es auf dem Speicher. Die ganz Mutigen − und das werden immer mehr − wagen sich auf das glatte Parkett der Börse und können oft die Risiken nicht einschätzen, die diese Geschäfte mit sich bringen. Denn garantiere Gewinne gibt es hier nicht − und man kann, wenn man Pech hat, viel Geld verlieren.
Bank Tagesgeldkonto
|Tagesgeldkonto Zinssatz
Eine gute Möglichkeit, sein Geld gut verzinst und sicher anzulegen, ist das Tagesgeldkonto. Natürlich sind die Zinsen hier nicht so hoch, wie beispielsweise bei der Anlage von Festgeld − ein großer Vorteil ist allerdings, dass das Geld täglich verfügbar bleibt. Steht unverhofft eine Reparatur ins Haus, ist man sofort flüssig. Der Unterschied zum gängigen Girokonto sind deutliche attraktivere Zinsen, allerdings verfügt ein Tagesgeldkonto nicht über die üblichen Zahlungsfunktionen wie das Girokonto, beispielsweise für Lastschriften und Überweisungen. Das Girokonto wird in jedem Fall behalten. Das Festgeldkonto kann zusätzlich eröffnet werden. Zudem wird für Tagesgeldkonto ein sogenanntes Referenzkonto benötigt. Denn eine Barein- und Barauszahlungen sind auf das Tagesgeldkonto auf direktem Wege nicht möglich. Das funktioniert nur über das Referenzkonto. Das ist in der Regel das schon vorhandene Girokonto.
F ür viele Anleger stellt sich natürlich auch im Hinblick auf die weltweite Finanz− und Bankenkrise die Frage, wie sicher das dort angelegte Geld wirklich ist. Da ist es beruhigend zu wissen, dass Tagesgeld nicht der Gefahr von Kursrisiken ausgesetzt ist. Auch im Falle einer Bankpleite ist der Anleger in Deutschland gegen dieses Risiko abgesichert. Wichtig ist allerdings bei der Wahl der Bank, diejenigen in die engere Wahl zu nehmen, die dem Einlagensicherungsfonds oder einer vergleichbaren Einrichtung angehören. In diesem Fall erhält man im schlimmsten Fall alle Einlagen komplett zurück. Es ist beruhigend zu wissen, das in Deutschland in der Regel alle große Bankinstitute dem BdB, also dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken angehören. Um ganz sicher zu gehen, kann man sich auf der Homepage des BdB nach der jeweiligen Sicherungsgrenze der Banken informieren, bevor ein Tagesgeldkonto eröffnet wird. Wenn das Geld auf einem Tagesgeldkonto von Sparkassen und Volksbanken angelegt werden, sind diese hundertprozentig abgesichert. Ausführliche Informationen hierzu kann man auch unter dem Stichwort "Einlagensicherung" erhalten.
Zinsen Tagesgeldkonto
-Tagesgeldkonto Vergleich
Die Verzinsung erfolgt wie allgemein bekannt auch beim Tagesgeldkonto immer auf das Jahr bezogen. Jedoch gibt es Unterschiede bei der Auszahlung der Zinsen. Es gibt viele Banken, die die Zinsen nur einmal im Jahr, meist zum Jahresende, dem Tagesgeldkonto gutschreiben. Profitabler ist dann natürlich, ein Tagegeldkonto zu wählen, bei dem die Ausschüttung der Zinsen mehrmals im Jahr erfolgt, weil diese Zinsen dann mitverzinst werden. Man erhält auf diese Art und Weise Zinseszinsen.
Ein weiterer Vorteil ist, dass die ausgezahlten Zinsen − im Gegensatz zu Geldanlagen mit festen Laufzeiten, sofort nach der Gutschrift auf dem Konto verfügbar sind .
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Im Gegensatz zum Girokonto oder/und auch Tagegeldkonto bietet ein Festgeldkonto grundsätzlich einen höheren
Zinssatz an.