Hundehaftpflicht − Empfohlen für jeden Hundehalter

Ihr Hund springt unachtsam vor ein vorbeifahrendes Auto, springt einen Fahrradfahrer an oder zerreißt einem Besucher die Jacke. Der beste Freund des Menschen hat einen Spieltrieb, der trotz seines friedlichen Gemüts oft Schaden anrichten kann.

Für entstandene Schäden haftet hierbei der Tierhalter aufgrund der Gefährdungshaftung. Hierbei ist nicht relevant, ob der Hundehalter eine Mitschuld trägt. Aus diesem Grund empfiehlt sich für Sie als Hundehalter, eine Hundehaftpflichtversicherung, welche die Schäden abdeckt, die Ihr Hund anrichtet.

Welche Hundehaftpflichtversicherung ist geeignet?

Natürlich ist der Markt überschwemmt von Angeboten und selbstverständlich ist jeder Anbieter von seiner Hundehaftpflichtversicherung überzeugt. Vergleichen Sie daher stets die Angebote. Eine Hundehaftpflichtversicherung sollte in jedem Fall auch beim Führen ohne Leine sowie im Ausland gelten.

Ebenfalls sollte sie Mietsachschäden abdecken und eine hohe Deckungssumme vorweisen, denn ein Schaden, der an einer Person durch Ihren Hund entsteht, kann so teuer werden, dass Sie Ihr gesamtes Leben dafür aufkommen müssen. Außerdem sollten Sie darauf achten, dass die Hundehaftpflichtversicherung auch greift, wenn der Hund in der Obhut Dritter einen Schaden anrichtet, zum Beispiel wenn der Hund über das Wochenende bei den Nachbarn abgegeben wird.

Es gibt bereits günstige Hundehaftpflichtversicherungen, die alle oben genannten Leistungen bieten.

Welche Schäden deckt die Hundehaftpflichtversicherung ab?

Generell deckt die Versicherung alle Schäden ab, die Ihr versicherter Hund anrichtet. Man unterscheidet hierbei zwischen Mietsachschäden, Personenschäden, Sachschäden und Vermögensschäden. Bei einem Mietsachschaden übernimmt die Hundehaftpflichtversicherung die Haftung für Schäden an Ihrer Mietwohnung oder zum Beispiel für Schäden, die in einem Hotelzimmer entstanden sind. Ausgeschlossen sind jedoch Schäden durch Verschleiß, Abnutzung und übermäßige Beanspruchung.

Bei einem Personenschaden handelt es sich um einen Schaden, den eine Person bei einem Unfall direkt vom Hund erleidet, zum Beispiel eine zu behandelnde Bisswunde. Unter Sachschäden versteht man alle vom Hund beschädigten Gegenstände, zum Beispiel Kleidung oder ein zerbeultes Auto. Vermögensschäden sind Schäden ohne Sach- und Personenschaden, zum Beispiel, wenn die Arbeit des Geschädigten nicht mehr ausgeübt werden kann und ein Verdienstausfall droht. In diesem Fall wird der Verdienstausfall seitens der Versicherung bezahlt.

Wie Sie sehen, empfiehlt sich für jeden Hundehalter eine Hundehaftpflichtversicherung, da im Schadensfall alle Ansprüche auf den Halter zurückfallen.

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